Endlich. Endlich wieder zu Hause. Ich hatte um ein wenig Urlaub gebeten. Ein paar Tage Ruhe. Ein paar Tage Entspannung. Ein paar Tage ohne Götter und deren Probleme. Mein Blick fiel auf Henrys Wagen. Jetzt musste ich mir also wieder eine Ausrede ausdenken, weshalb mein eigener Wagen die ganze Zeit in der Garage stand, während ich nicht hier gewesen war. Seufzend trat ich ein. Wohlige Wärme schlug mir entgegen. Und der Geruch nach Wald. Wieso zum Dämon roch es in meinem Haus nach Wald?!
Ich schlüpfte aus den Stiefeln und nahm die Dolche samt den Scheiden heraus, um sie in meiner Tasche verschwinden zu lassen. Am Ende kam Henry noch auf die Idee, meine Stiefel zu putzen, die es dringend nötig gehabt hätten. Die Dolche würden nur wieder Fragen aufwerfen. Und das wollte ich gerne vermeiden.
Nach wenigen Schritten blieb ich verwirrt stehen. Ich hatte den Grund für den Wald-Duft gefunden. Da stand ein Baum in meinem Haus. Warum stand da eine verdammte Tanne mitten in meinem Haus?!